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Die Gregorius-Legende in der Bearbeitung Hartmanns von aue - Überlieferungsgeschichte, Textstrukturen, Erzählstrategien (en Alemán)
Matthias Reim (Autor)
·
Grin Verlag
· Tapa Blanda
Die Gregorius-Legende in der Bearbeitung Hartmanns von aue - Überlieferungsgeschichte, Textstrukturen, Erzählstrategien (en Alemán) - Matthias Reim
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Reseña del libro "Die Gregorius-Legende in der Bearbeitung Hartmanns von aue - Überlieferungsgeschichte, Textstrukturen, Erzählstrategien (en Alemán)"
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für deutsche Philologie), Veranstaltung: Das epische Werk Hartmanns von Aue, Sprache: Deutsch, Abstract: Differenziell wie kaum ein anderer epischer Text der höfischen Klassik wird seit jeher der Gregorius Hartmanns von Aue beurteilt. Die Übertragung eines bereits volkssprachlich verfassten Legendenstoffs, wie er in der altfranzösischen Vie du pape saint Grégoire vorlag, die soziokulturelle Zuordnung des Verfassers zum zähringischen Herzogshof und, damit verbunden, zu einer laikal-volkssprachlichen Adelskultur, die fehlende Zuordnung der Hauptfigur zu einer historisch bezeugten Persönlichkeit oder gar einem kirchlich approbierten Heiligen sowie die Zugehörigkeit des Textes zum literarischen Typus der Sünderheiligen-Legende, der durch Hartmann in die mittelhochdeutsche fiktionale Literatur eingeführt wurde, machen den in der Form des vierhebigen Reimpaarverses abgefassten Text gewisserma en zu einem Unikum und zugleich zu einem beliebten Gegenstand der germanistischen Mediävistik. Im Gregorius sind aus dem höfischen Roman geläufige Erzählmuster mit einem überlieferten Legendenstoff verbunden; eine genaue Gattungszuordnung wird nicht zuletzt dadurch erschwert, dass die heilige Person, die üblicherweise im Mittelpunkt der legendarischen Erzählung steht, hier keinem der historischen Gregor-Päpste zugeordnet werden kann. Eine der umstrittensten Streitfragen handelt von der Schuld der aus einem Geschwisterinzest geborenen Figur, die später unwissend die eigene Mutter heiratet und dennoch nach 17jähriger härtester Bu e Erlösung erlangt und sogar zum Haupt der Christenheit erhoben wird. Moraltheologische Fragestellungen werden vom Dichter selbst im Text explizit thematisiert, der seinen bearbeiteten Erzählstoff somit - zur Zeit der frühscholastischen Theologie - schon von vorneherein problematisiert. In d