Reseña del libro "Die Vitalienbrüder in Nord- und Ostsee (en Alemán)"
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Fachbereich Geschichte), Veranstaltung: Einführung in die Geschichtswissenschaft: Konflikte ohne Ende? Formen der Auseinandersetzung im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Jährlich finden in Ralswiek auf der Insel Rügen die Störtebeckerfestspiele statt. Diese Veranstaltung ist ein Besuchermagnet bei jung und alt. Viele haben von Störtebecker, dem Seeräuber der Hansezeit, gehört. Er soll die reichen hansischen Kaufleute ihres Geldes und Goldes "erleichtert" und dieses dann an die arme Bevölkerung der Küste verteilt haben. Bekannt sind die Geschichten des Seeräubernestes auf Helgoland, oder wie Störtebecker das Gold in den Masten seines Schiffes verstecke, ebenso wie Störtebeckers Hinrichtung in Hamburg, bei der er sogar noch ohne Kopf weitergelaufen sein soll, um seine Mannschaft vor dem Tode zu retten. Bringt man jedoch den Begriff Vitalienbrüder ins Spiel sieht man in fragende Augen. Wer war nun dieser Störtebecker, was war er, hat es ihn tatsächlich gegeben? Wer waren die berüchtigten Vitalienbrüder und was hat Klaus Störtebecker damit zu tun? Auf diese Fragen soll diese Hausarbeit eine Antwort geben. Der Schwerpunkt dieser Arbeit soll nicht, die im Volk tief verwurzelte Mythen- und Legendenbildung, sondern die historische Realität sein. Schnell wird deutlich werden, dass Störtebecker zwar keine Erfindung ist, aber seine historische Bedeutsamkeit weit hinter der allgemein vertretenen Meinung zurück tritt. Im Mittelpunkt dieser Seeräuberproblematik steht hier der Konflikt der damaligen Ostseemächte Dänemark und Mecklenburg. Ich werde zuerst auf einige materielle Gegebenheiten, wie Schiffe und deren Bewaffnung eingehen, um ein besseres Verständnis für die Auseinandersetzungen auf See zu schaffen. Mit diesem Basiswissen im Rahmen der Seekriegführung des 14. - 15. Jahrhunderts wend