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Über die Möglichkeiten der Verbesserung der Lichtechtheit Pflanzlich Gegerbter Leder: V. Untersuchung Über Verfahren zur Beeinflussung von. Nordrhein-Westfalen, 1774) (en Alemán)
Hans Herfeld (Autor)
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Springer Verlag Gmbh
· Tapa Blanda
Über die Möglichkeiten der Verbesserung der Lichtechtheit Pflanzlich Gegerbter Leder: V. Untersuchung Über Verfahren zur Beeinflussung von. Nordrhein-Westfalen, 1774) (en Alemán) - Hans Herfeld
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Reseña del libro "Über die Möglichkeiten der Verbesserung der Lichtechtheit Pflanzlich Gegerbter Leder: V. Untersuchung Über Verfahren zur Beeinflussung von. Nordrhein-Westfalen, 1774) (en Alemán)"
Unsere früheren Untersuchungen über die Chemischreinigungsechtheit von Be- kleidungsleder [2] hatten gezeigt, da eine Reihe handelsüblicher Leder hinsicht- lich ihrer Lichtechtheit nicht den zu stellenden Anforderungen (möglichst Stufe 4 der Blauskala) entsprachen und nicht nur Änderungen in der Farbtiefe sondern auch Farbtonverschiebungen nach Braun erkennen lie en. Das war insbesondere bei den Ledern der Fall, die eine anteilige Gerbung mit pflanzlichen Gerbmate- rialien erfahren hatten, von denen bekannt ist, da sie unter dem Einflu des Lichtes mehr oder weniger ausgeprägte Dunklungen und Farbtonveränderungen erfahren. In Übereinstimmung damit zeigen Reklamationsfälle unserer Material- prüfanstalt immer wieder, da namentlich bei grün, blau oder rot gefärbter Leder- bekleidung schon nach kurzem Tragen Farbumschläge nach Braun auftreten. Es nützt in solchen Fällen nichts, besonders lichtechte Farbstoffe einzusetzen, wenn der Lederuntergrund von der Gerbung her nicht einwandfrei lichtbeständig ist. Man kann aber auch nicht auf Grund dieser Feststellungen unbedingt fordern, da für die Herstellung solcher Leder ausschlie lich die Chromgerbung eventuell in Kombination mit lichtechten synthetischen Wei gerbstoffen verwendet werden sollte, da die deutsche Lederindustrie zur Deckung ihres Rohhautbedarfs heute zu einem erheblichen Anteil Felle einführen mu , die schon im Ursprungsland, ins- besondere Indien, eine Vorgerbung mit pflanzlichen Gerbstoffen erfahren haben, ohne da der Käufer einen Einflu auf die Art der verwendeten Gerbmaterialien noch auf die Gerbintensität hätte. In anderen Fällen wird man auch bei einhei- mischen Häuten und Fellen oft auf eine zumindest anteilige Mitverwendung pflanzlicher Gerbstoffe nicht verzichten wollen, um bestimmte andere Ledereigen- schaften günstig zu beeinflussen.